Ich habe ja immer noch mein blog, stelle ich gerade mit Freuden fest. Dumm nur, dass ich nicht mehr in Los Angeles bin. Schade. Ich will wieder hin, am liebsten noch dieses Jahr. Außerdem habe ich jetzt das neue iPhone. Und das ist fasntastisch. Wie sinnlos dieser Eintrag doch wieder war.
So. Da bin ich wieder. What a trip. I wanna go back! And I will… Jetlag? Keine Ahnung, ich weiß nicht mal genau, wie spät es ist. Traumreiche Stunden liegen hinter mir, und irgendwie hänge ich fest in einem seltsamen Zeitloch. Montag wieder Grundy? Schwer vorstellbar im Moment. Aber aus Erfahrung weiß man ja, dass die Wirklichkeit schneller wieder Besitz von einem ergreift, als einem lieb ist. So fröhne ich also bis dahin noch den Erinnnerungen, untermalt mit “Hey There Delilah” von den “Plain White T’s”, meinem Los Angeles Soundtrack. Heavy rotation auf k-roq 106.7
Gestern war ich den ganzen Tag mit Jonas unterwegs. Jonas ist Fotograf und hat zusammen mit einem Autoren einen hochwertigen Fotoband erstellt, der die Geschichten von Menschen erzählt, die es nach einem Leben ganz unten irgendwann in Hollywood geschafft haben: Mugshots. Das Buch ist gerade erschienen, und momentan ist Jonas dabei, es an die Beteiligten zu verteilen. Gestern haben wir zuerst Rick Thorne getroffen. Rick ist Skater, BMX-Meister und MTV-Moderator. Danach waren wir bei der Witwe des verstorbenen Schauspielers Eddie Bunker. Den kennt man zum Beispiel als Mr. Blue aus Reservoir Dogs. Beim Margarita-Trinken in einem Club im Los Angeles Valley saßen wir später an dem Tisch neben Ashton Kutcher, der da gerade mit seiner Clique gefeiert hat. Und morgen muss ich hier schon wieder weg. Menno.
Heute war der Sommer dann endgültig vorbei. Nix mit blauem Himmel. Los Angeles war grau, als heute morgen die Sonne aufging. Irgendwo hinter den Wolken. Zuerst habe ich Martina zum Wilshire Blvd. gebracht. Dort ist die Cinema Make Up School, die heute anfing. Hier ein kleines Werbevideo der Schule:
Während Martina dort war, habe ich zusammen mit Gabrielle Tina zum Flughafen gebracht. Die Arme fliegt nämlich heute zurück nach Deutschland. Das sind die beiden, kurz vor dem chek-in:
Danach waren Gabrielle und ich noch mal in Santa Monica, ein paar Besorgungen machen. Auch hier am Meer: The Winds Of Change.
Außerdem sind Martina und ich heute aus dem Vibe-Motel ausgezogen, direkt nach Los Feliz in Tinas Zimmer. Das ist ja nun frei. Jetzt wird gegessen und Wein getrunken. Vermutlich viel.
Wenn in Hollywood ein neuer Club aufmacht, dann will man auf die Gästeliste. Und wenn man in seinem Hollywood-Urlaub eine BRAVO-Kolumnistin kennen lernt, die viele Menschen kennt, dann kommt man da auch drauf. So gestern, Pacific Club am Sunset Blvd. Red Carpet. Viele Menschen, die scheinbar prominent sind, von denen ich aber keine(n) einzigen kannte. Die Presse war trotzdem angetan. Edi - die Kolumnistin - nahm uns dann mit zu einem Tisch, an dem viele dicke schwarze Menschen mit großen Armbanduhren saßen - ich ordne sie mal grob der hiesigen HipHop-Szene zu. Trotzdem hat natürlich - mal wieder - jeder irgendwas mit Film zu tun. Justin war auch wieder da, den kannte ich schon von der Cluberöffnung am Vortag. Er ist Producer und produziert gerade einen Horror-Thriller. Hier ein paar Impressionen von der Party:
Der Tisch, an dem wir saßen: Wein und Vodka RedBull. Alles for free. Von dem dicken Mann mit der großen Uhr:
Das hier ist Janina. Eine Fotografin aus Deutschland. Ebenfalls infected with the Hollywood Virus (links im Anschnitt: Dicker Mann mit dicker Uhr. Nicht im Bild: die Uhr):
Und das ist Edi, die BRAVO-Kolumnistin:
Und das sind die beiden zusammen. In echt sind sie nicht so unscharf wie auf dem Bild
Gleich gehen wir noch mit Janina und Jonas essen. Und danach ziehen wir um nach Los Feliz. Das ist da, wo Martina die nächsten drei Monate wohnen wird.
Heute war Lazy Day. Lang geschlafen nach der Cluberöffnung gestern Nacht. Lustig war’s, aber die Amis machen um Punkt Zwei Uhr ihre Clubs dicht. Selbst in Hollywood. Eigentlich saßen wir heute den ganzen Tag nur faul vor unserem Zimmer, Blick in den Innenhof des Vibe-Motels, das übrigens eine interessante Geschichte hat. Ein bisschen bloggen, ein bisschen Drehbuch lesen. “Aaaaah! Er arbeitet!”, schreien jetzt vermutlich viele. Tut er auch, aber nur ein bisschen. Und solange das nichts mit “Alles was zählt” zu tun hat, ist das auch immer noch Urlaub. So sah sie also aus, meine heutige kleine sehr überschaubare Welt:
Gleich ist Cluberöffnung Nummer Zwei. Wieder ein Club am Sunset, nur heute mit rotem Teppich. Mal schauen, wen man da so alles sichtet…
So langsam geht der Sommer selbst hier vorbei. “Getting real chilly out there, aint’t it?”, hat heute eine freundliche Bedienung in der Kaffee-Bar am Wilshire Blvd. gesagt, in der ich meinen Morning-Cappuchino (extra shot) bestellt habe. Im Vergleich zu den letzten Tagen stimmt das sogar, im Vergleich zu Deutschland wohl eher nicht. Jetzt, um 7.30 pm sinds draußen immer noch 20 Grad. Also kein Grund zum Meckern.
Grund zum Meckern hatte ich heute im Apple Store. Ich wollte für einen Freund (call me!) ein iPhone kaufen. “We need to register it with AT & T”, sagte der freundliche Apple-Mann. Well… not really. Findige Apple-Hacker haben natürlich längst einen Crack-Code erfunden, mit dem man den Knebel-Vertrag mit der exklusiven Telefongesellschaft umgehen kann. Aaber - no chance. Mr. Apple weigerte sich strikt, mit das I-Telefon zu verkaufen. Schade. I’ll give it another try. In another store.
Heute Abend und morgen Abend sind wir zu jeweils einer Club-Eröffnung eingeladen. Morgen Abend was schicker - a “red carpet event”. Berichte folgen. Hier auf meinem Blog.